Märkte in Homburg


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Die Stadt Homburg versagt ab 2006 Krammärkte in der Innenstadt
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Homburg Einer von vielen Leerständen in Homburgs Innenstand. Die Verantwortlichen setzen auf immer neuen großflächigen Handel. Sie glauben, im Windschatten der Großen ließen sich die Leerstände mit neuem Leben füllen

Große Koalition gegen Krammärkte in Homburg?

Die Stadt Homburg will dem Handelsverband der Marktkaufleute ab 2006 keine Sondernutzung mehr für die drei jahreszeitlichen Krammärkte auf dem Christian-Weber-Platz zu erteilen.

Wie von der Verwaltungsspitze zu erfahren war, sei der Markt dem innerstädtischen Einzelhandel ein Dorn im Auge. Die Einzelhändler sehen in dem Markt eine unliebsame Konkurrenz und die Stadt unterstütze nun mal ihre Einzelhändler, so der zuständige Beigeordnete.

Ein Gutachten der Universität des Saarlandes - von der IHK Saarland in Auftrag gegeben - über jahreszeitliche Märkte in zwei vergleichbaren saarländischen Städten besagt, dass ein Drittel der Marktbesucher ohne Markt überhaupt nicht in die Stadt gekommen wäre.

Märkte bringen Kundenfrequenz und Umsatzpotentiale in die Innenstädte, von denen alle profitieren können. Das vollständige Gutachten können Sie auf unserer Homepage einsehen: Zum Gutachten

Die Haltung der Stadt können wir deshalb nicht nachvollziehen.

Wir fordern:
Die Stadt soll Ihre Politik nicht an den Geschäftsinteressen des Einzelhandels ausrichten, sondern an den Interessen Ihrer Bürgerinnen und Bürger. Und die wollen, wie bereits eine Unterschriftenaktion im Jahr 2001 belegt hat, den Markt auf dem Christian-Weber-Platz.


Homburg Auf dem Christian-Weber-Platz soll die Filiale eines Textil-Filialisten enstehen. Rund 30 Markthändler, die dreimal im Jahr hier Station machen, sollen aus der Stadt vertrieben werden. Das Marktflair eines Krammarktes, das insbesondere von älteren Besuchern geschätzt wird, soll nach dem Willen der Stadtoberen aus dem Stadtbild verschwinden

Die Saarbrücker Zeitung (SZ) berichtete in ihrer Lokalausgabe Homburg vom 17.01.2006 über die Märkte auf dem Christian-Weber-Platz.

Gegenüber der SZ erklärte der zuständige Beigeordnete (SPD):

Homburg wolle sich als "Stadt der Märkte" ein "Alleinstellungsmerkmal" sichern und Waren von hoher Qualität anbieten. Einzelne Gewerbetreibende in der Innenstadt hätten sich nicht an der Konkurrenz der Krammarkthändler gestört, sondern vielmehr am Erscheinungsbild der Stände auf dem Christian Weber Platz, so Schneidewind.

Die Entscheidung, die jahreszeitlichen Krammärkte in diesem Jahr nicht mehr zuzulassen, sei bereits Anfang 2005 gefallen. Das Angebot an Krammärkten sei völlig ausreichend und lediglich reduziert worden, so der Homburger Beigeordnete Rüdiger Schneidewind (SPD).


Homburg Gewerbetreibende aus Homburg haben angeblich das Erscheinungsbild der Marktstände kritisiert. Zum Vergleich sehen Sie hier die Schaufenster-Rückseite der Homburger "Promenier- u. Shoppingmeile" Talstraße

Dazu nimmt der Verband Stellung:

Zu viele Märkte in Homburg?

Die Markthändler können nicht nachvollziehen, dass es zu viele Märkte in Homburg geben soll.

Ausgerechnet diejenigen, die behaupten, die verbleibenden Märkte in Homburg seien ausreichend, schaffen gleichzeitig immer neuen großflächigen Handel.

Wann werden die Politiker endlich erkennen, dass immer neue Verkaufsflächen weder eine wundersame Geldvermehrung zur Folge haben noch blühende Einzelhandelslandschaften schaffen?

Es mündet allenfalls in eine Umverteilung zu Lasten des kleinflächigen Einzelhandels und in die Leerstände von morgen.

Wenn nun am Erscheinungsbild der Marktstände herumkritisiert wird, ist das nur billige Polemik und zeugt von wenig Marktkenntnis.

Denn es sind dieselben Markthändler, die hundertfach im Saarland auf Kram- und Wochenmärkten eine über tausendjährige Markttradition fortsetzten und für Marktflair sorgen.

Wie ernst es Homburg als „Stadt der Märkte“ mit seinen Märkten wirklich meint, sieht man deutlich am Wochen- und Kirmesmarkt der Stadt, denn denen laufen die Markthändler und die Kunden in Scharen davon, weil einfach die Rahmenbedingungen in Homburg nicht mehr stimmen.

Ganz offensichtlich werden im Homburg Filialisten, Fachmärkte und Discounter geradezu hofiert, während dem klassischen Einzelhandel und den Märkten systematisch die Grundlage entzogen wird.

Wenn die Stadt nicht schnellstens umdenkt, wird in Homburg ein Stück abendländische Kultur für immer verschwinden.


Homburg Drogerieketten - eigentlich überproportional in jedem Stadtbild vertreten - sind in Homburg ebenso auf dem Rückzzug wie der kleinflächige Einzelhandel

Letzte Meldung: Markthändler in Homburg unerwünscht

Nach dem Willen der Stadtverwaltung soll es in Homburg ab 2006 keine Krammärkte mehr auf dem Christian-Weber-Platz geben. Die Stadt erteilte dem Handelverband der Marktkaufleute Südwest e. V. keine Sondernutzung mehr.

Bisher fanden auf dem Christian-Weber-Platz alljährlich drei Krammärkte statt.
Diese Märkte sollen plötzlich nicht mehr in das „Veranstaltungskonzept“ der Stadt passen.

Es dürfte wohl bundesweit ein einmaliger Vorgang sein, dass politische Vertreter einer Stadt den Eindruck erwecken, Krammärkte passen nicht mehr ins Stadtbild.

Pikanterweise buhlt Homburg, das ansonsten eine Vielzahl von Leerständen in der Innenstadt aufzuweisen hat, gleichzeitig um weitere großflächige Vertriebsformen. Und eine Filialkette soll ausgerechnet auf dem Christian-Weber-Platz angesiedelt werden, der jetzt den Markthändlern verwehrt wird.

Die Attraktivität der Krammärkte ist in anderen Städten allerdings ungebrochen, denn Homburgs Nachbarstädte locken Anfang Februar mit traditionsreichen Marktveranstaltungen:

Lichtmessmärkte in St. Wendel (2.Februar) und St. Ingbert (6. Februar) sowie Monatsmärkte in Saarbrücken (am 4.2. in der Reichsstraße) und in Neunkirchen (am 6.2. auf dem Stummplatz).


Homburg Leerstand am historischen Marktplatz im Herzen der Innenstadt. Die Stadt hofiert gleichzeitig immer neuen großflächigen Handel. Das Ladensterben in der Innenstadt geht derweil munter weiter

Keine Märkte mehr in Homburg?

Homburgs Oberbürgermeister Rippel (CDU): "Wir werden H & M dorthin bauen, wo H & M hin will." (Saarbrücker Zeitung vom16.01.2006).

Selbst im Siegestaumel einer Festrede unter Gleichgesinnten
(Neujahrsempfang der CDU Homburg) darf sich ein Stadtoberhaupt nicht zu einer solchen Äußerung hinreißen lassen.

Wer sein politisches Handeln so den Geschäftsinteressen eines Filialisten unterwirft, verrät nicht nur Konzeptlosigkeit, sondern riskiert auch den Verlust seiner (politischen?) Glaubwürdigkeit.

Jeder kann sich jetzt ein Bild davon machen, wie demgegenüber die Interessen des kleinflächigen Handels, der Markthändler und der Bürgerinnen und Bürger von Homburg vertreten werden.






Homburg Wo dienstags und freitags ein Wochenmarkt für Leben sorgt, herrscht in Homburgs Füßgängerzone ansonsten auch zu bester Geschäftszeit oft gähnende Leere

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